[ Autor Adrian Trasca ]
 “Der Troubadour" in Belgrad, die “Weisse Stadt", war fast genauso wie der echt verdische Troubadour sein sollte. Aus diesem Grund habe ich auch nicht so viele Details darueber zu schreiben, dabei die klassische Montage, die passendste fuer diese Oper, die Herr Dejan Savici, Dirigent des Meisterstuecks von dem Abend, als Verdis bestes Stueck betrachtete.
Ein leichter blauer Qualm. Eine Holzburg, leicht simpel durch drei Holzkonstruktionen angedeutet, vor denen Ferrando den Soldaten ueber die schreckliche Geschichte der auf dem Scheiterhaufen verbrannten Zigeunerin und des entfuehrten Kindes erzaehlt. Mithilfe der Drehszene kann effizient ein neues Dekor eingerichtet werden.
Leonora, ein langes, hellblaues Kleid mit goldenen Mustern tragend, der Graf mit Ruestung, schwarzen Hosen, Manta und langen Stiefeln, Manrico aehnlich, aber mit weissem Hemd.
Wenn aus dem ersten Akt nur die Tatsache, dass Manrico den Grafen im Duell besiegt, indem er den Schwert schon bevor der Vorhang faellt ueber dessen Haupt haelt zu erwaehnen waere, wuerde der zweite Akt aussergewoehnlich sein koennen. Der Chor ist grossartig gewesen, aber mehr als das, Azucena wurde von Natasha Iovici Trivici interperetiert, ist es erhaben gewesen.
Erstens, war es die beste Arie, “Stride la vampa", die mir fast immer prickelnde Wirbelsaeule versursacht.
Fuer die naechsten Akte habe ich wieder auch nichts besonders zu markieren, Gelegenheit mit der ich den Vorteil bemerke, dass die Montage in moderner Weise gemacht wurde, denn dort haette ich was zu erzaehlen.:-) Ich witze, selbstverstaendlich, bevorzuge ich fast immer eine klassiche Montage statt einer modernen, weil der Charme einer Oper mit einer 300 Jahre alten Handlung auch von deiner Umsetzung als Zuschauer in der Zeit, durch Dekore und Kostueme, gegeben ist.
Nach der Auffuehrung habe ich mit Herrn Dejen Savici gesprochen, der die Vorfuehrung vom Dirigentenpult gefuehrt hat und der mir ein paar Informationen zur Verfuegung gestellt hat. Erstens ist die Auffuehrungssaalkapazitaet von nur 700 Plaetzen viel zu klein fuer eine riesiege Stadt wie Belgrad, eine geringerte Kapazitaet, auch in Vergleich zur vorhgerigen Kapazitaet nach dem Bau des Gabaeudes, als der Saal 800 Plaetze hatte, genug fuer die Stadt, die damals vor 145 Jahren…30.000 Einwohner hatte, wobei heute sie fast 2 Mio Einwohner zaehlt. Er hat lobspendend ueber Angela Gheorghiu gesprochen und hat mir bewiesen, dass er die Situation der Opern aus Rumaenien gut kenne, da er mit mehreren rumaenischen Kuenstlern zusammengearbeitet hat (Roxana Briban, Viorica Cortez, Goergeta Stoleriu, Ludovic Spiess, Eugenia Moldoveanu, Neli Miricioiu, Nicolae Herlea, etc) und in Bukarest, Craiova, Timisoara, Iasi, wobei er in der Hauptstadt von Oltenien eine Auffuehrung in der nahen Zukunft hatte, undzwar am 1. Mai, mit “Othello", von Giuseppe Verdi dirigiert hat. Ebenfalls hat er sich nicht so gerne erinnert, wie die maennliche Handballnationalmannschaft Rumaeniens mit Hruia (alias Gruia) und Gatu in der Gruppe, Jugoslawien an einer der Weltmeisterschaften aus den 70- ger Jahren besiegt hat. :)
Nach 3 Jahren und 3 Tagen bin ich zurueck zur Oper aus Belgrad gekommen! Aus persoenlichem Standpunkt stellt die serbische Hauptstadt die Stadt dar, in der, am selben Tag, (den 12. Maerz 2011), ich mein erstes Fussballspiel im Ausland (Partizan-Ofk) und meine erste Auffuehrung ausserhalb des Landes (“Der See der Schwaene") gesehen habe; im letzten Dezember hatten wir die Finale der Weiblichen Weltmeisterschaft in Handball (in der Belgrad den Weltrekord von Anwesenheit an einem weiblichen Handballspiel, 20.000 Zuschauer, festgelegt hat). Die Beziehung zu dem aktuellen Ereigniss kommt jetzt: Belgrad ist fuer mich erst die 3. Stadt, nach Bukarest und London, in der ich wenigstens eine Oper- oder Balettauffuehrung, ein Fussballspiel, ein Handballspiel gesehen habe! Das ist mir, so wie ich ueberrascht feststellte, nicht in Craiova, Brasov oder Constanta passiert! |