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Die Arena von Verona betrauert das ableben von maestro Franco Zeffirelli, schöpfer von träumen
 Inmitten der letzten Vorbereitungen zur Generalprobe seiner letzten und mit groβem Interesse erwarteten Traviata traf heute bei der Stiftung Arena di Verona die tragische Nachricht vom Ableben von Maestro Zeffirelli ein, dem Meister der Träume. Die Erstaufführung seiner Traviata ist für den bevorstehenden 21. Juni in Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella angesagt; seine Teilnahme war bereits angekündigt, wird aber nun unter diesen traurigen Umständen noch bedeutungsvoller.
Die Oberintendantin und künstlerische Leiterin Cecilia Gasdia, die seit ihren ersten Auftritten auf den Opernbühnen in enger Freundschaft mit Zeffirelli verbunden war, erhielt die bittere Nachricht an einem arbeitsintensiven Tag und nimmt im Namen der gesamten Belegschaft sowie der Künstlerensembles mit folgenden Worten Stellung: “Wir haben ihn alle bedingungslos geliebt, er hat unser Berufsleben und auch unser Privatleben zeitlebens geprägt. Heute würden wir uns gerne die Zeit nehmen, inne zu halten, um unseren Freund, den Künstler und den Menschen zu betrauern, aber wenn wir ihm wirklich huldigen wollen wie es sich gebührt, dann müssen wir uns eingestehen, dass wir uns diesen Luxus weder leisten können noch dürfen: wir werden ihn mit unserer Arbeit ehren, mit unserem Einsatz an der Grenze unserer Kräfte in Anerkennung seines genialen Könnens, damit seine letzte Traviata, aber auch sein Trovatore glanzvoll zum zukünftigen Angedenken an seine unersetzliche schöpferische Gröβe beitragen. Die Mittel sowie sein Imprimatur fehlen uns nicht, denn die Inszenierung von Traviata umfasst ein Jahr intensiver Arbeit, wo jedes Detail, jede Einzelheit mit seinen langjährigen Mitarbeitern und Assistenten der Stiftung Arena besprochen wurde, die seine Auffassungen zu den ihren gemacht haben. Sobald wir ihm die gebührende Ehrerbietung erwiesen haben, können wir endlich unseren persönlichen Gefühlen Ausdruck verleihen und ihn betrauern. Jetzt müssen wir noch für ihn arbeiten, auch wenn mit groβem Bedauern ohne ihn".
Ganz Verona trauert um das Ableben des Maestro, denn er hat unsere Stadt und Gesellschaft mit seinem Schöpfergeist geprägt, er war Freund und Verbündeter anlässlich vieler Opernfestivals.
Auskunft
Pressebüro Stiftung Arena di Verona - Via Roma 7/D, 37121 Verona
Tel. (+39) 045 805.1861-1905-1891-1939
www.arena.it |
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